LR: 12.04.2006 - Spannende Woche

Eine spannende Woche
Die Klassen 7b und 7a der Grund- und Oberschule Schlieben waren vom 6. bis 10. Fe-bruar auf Klassenfahrt. Am 6. um 8.30 Uhr ging die Fahrt nach Blossin zum Anti-Gewalt-Training los.
Angekommen, trafen wir uns im Seminarraum, wo wir mit Dirk, Enrico und Alex, unseren Betreuern, bekannt gemacht wurden. Wir beschäftigten uns mit Seilbrückenbau, Seilparcours und mit der Kletterwand. Außerdem diskutierten wir auch viel über das Thema Gewalt unter Jugendlichen.
Am letzten Tag unternahmen wir noch eine interessante Aktion, denn wir probierten den Niedrigseilgarten aus. An den Bäumen wurden stabile Bänder festgebunden, auf denen wir balancierten sollten. Nur im Team konnte man es bis zum Ende schaffen. Das Spiel bereitete allen viel Spaß. Der Zusammenhalt in unserer Klasse wurde gefestigt.
Nicht nur im sportlichen Bereich leisteten wir großen Einsatz, sondern auch in den Seminaren, wo wir die Themen «Verhalten in Konfliktsituationen» und «Kommunikation» behandelten.
Christin Weidner

LR: 10.05.2006 - Steigemühle erkundet

Schliebener Steigemühle erkundet
Carolin Meißner, Iris Lehmann und Armin Bittner, alle drei Schüler der Klasse 3 b der Grund- und Oberschule Schlieben, berichten, wie sie die Stadt Schlieben «entdecken» : Im Moment lernen wir gerade eine Menge interessanter Dinge über unsere Stadt Schlieben. In kleinen Gruppen erforschen wir die bedeutendsten Gebäude und tragen Informationen zusammen, um eine Projektmappe zu erstellen. Unsere Lehrerin ermunterte uns, die Fakten, über die wir im Unterricht gelesen und gehört hatten, bei einem Spaziergang zu überprüfen. Sie wies auch darauf hin, dass man sich an ältere Schliebener wenden könne, um noch mehr zu erfahren.
Deshalb trafen wir uns an einem sonnigen Nachmittag – ohne Eltern – vor der Schliebener Kirche. Die war aber nicht unser Ziel. Wir hatten den Auftrag, die Steigemühle zu erkunden.
Zuerst schlenderten wir durch die Stadt und nahmen das eine oder andere Gebäude genauer in Augenschein. Nach einer kleinen Pause lud Armin zum Eis essen ein – er ist eben ein richtiger Gentleman! Nun wurde es aber ernst: Wir besuchten Frau Mende im Seniorenheim Schlieben und erfuhren viele interessante Dinge über die Steigemühle. Schließlich hat die Frau lange Zeit dort gewohnt. Wir verließen sie nicht, ohne uns gebührend bedankt zu haben.
Iris’ Mutti erwartete uns, denn es war schon spät geworden, und begleitete uns zu einem Foto-Shooting in die Steigemühle. Mit vielen Informationen und schönen Fotos in der Tasche, können wir jetzt unsere Forschungsarbeit beenden. Nur ein Problem haben wir noch: Die Vorgabe von nur einer DIN A4 Seite (Text und Bild) als Anteil für die Projektmappe werden wir nicht einhalten können – aber dafür hat unsere Lehrerin bestimmt Verständnis.
privat

LR: 18.05.2006 - Pfiffige Ideen

Pfiffige Schliebener Ideen für Umweltschutz
Umwelt und nachhaltige Entwicklung standen in den vergangenen Wochen bei den Schülern der Klasse 5 a der Grund- und Oberschule Schlieben auf dem Stundenplan.

Sie nahmen am internationalen Veolia-Schülerwettbewerb «Eine Botschaft um die Welt – Mein Projekt für eine saubere Umwelt» teil.
Aufgabe der Mädchen und Jungen war es, ein Bild zu malen, das zeigt, wie unsere Erde langfristig gschützt werden kann. Die schönsten Bilder wurden dann von einer Jury prämiert.
Veolia Environnement ist ein internationaler Umweltdienstleister, zu dem auch die Oewa Wasser und Abwasser GmbH gehört, die im Wasserverband Schlieben die Betriebsführung wahrnimmt. «Der Veolia-Wettbewerb dreht sich in diesem Jahr rund um die beiden wichtigen Themen Umweltschutz und nachhaltige Entwicklung» , so Klaus Barnefsky von der Oewa. «Die Kinder haben tolle Ideen und haben wunderschöne, farbenfrohe Bilder gemalt.»
Vor wenigen Tagen wählte eine Jury nun bundesweit die besten Arbeiten aus. Das Rennen machte eine 4. Klasse der Grundschule in Brahmenau bei Gera. Wenn auch diesmal die Schliebener diesmal nicht unter den Gewinnern waren, so bedankte sich Klaus Barnefsky bei den Kindern aus Schlieben und Umgebung für ihre Mühe und die schönen Bilder mit einigen kleineren Anerkennungspreisen.
In Deutschland beteiligten sich rund 1 500 Kinder der Klassen drei bis fünf an der Aktion. Weltweit nahmen Mädchen und Jungen aus insgesamt 25 verschiedenen Ländern teil. (red/gz)

LR: 06.10.2006 -Spendenaktion

Wohin mit all dem Geld...?
Über eine Spendenaktion der ehemaligen 10.Klassen der Grund- und Oberschule Schlieben schreibt das Lehrerkollegium:

Wohin mit all dem Geld« Eigentlich eine recht ungewöhnliche Frage, die sich einige Schüler der ehemaligen Klassen 10a und 10b der Grund- und Oberschule Schlieben gestellt haben. Hintergrund ist der Betrag von 367 Euro – die Einnahmen zum Weihnachtsmarkt 2005 und die Versteigerungssumme für das Original der Abschlusszeitung.
Während erstgenannter Aktion haben besonders engagierte Schüler und deren Eltern an einem eigenen Stand heiße Getränke und selbst gebackene Leckereien in der Vorweihnachtszeit verkauft. Der andere finanzielle Teil war Ergebnis harter, zeitaufwändiger Arbeit an der Abschlusszeitung.
Auf Nachfrage, was man denn mit dem Geld vorhabe, kam die einhellige Antwort: spenden. Aber wofür» Zunächst wurde die Schule in die engere Wahl einbezogen, worüber wir uns natürlich auch gefreut hätten. Aber schließlich sollte das Geld für diejenigen auf der Welt sein, die diese Hilfe dringender benötigen. Und so wurde der Gedanke geboren, sich bei der Familie Stein aus Schlieben zu melden. Sie steht in direkter Verbindung mit Einwohnern aus einem Dorf in Sri Lanka, welche vor nunmehr fast zwei Jahren vom Tsunami heimgesucht wurden.
Und wie es der Zufall so will, weilte in den letzten Septembertagen ein Einwohner bei den Steins, der sich sichtlich im Namen der einzelnen Familien über diese Geldspende freute. Er wird ihnen, deren Monatseinkommen etwa bei 25 Euro liegt, mit dem Geld die eine oder andere Unterstützung bei den täglichen Dingen des Alltags geben können.
Wir Lehrer finden das eine gelungene Idee und danken folgenden Schülern: Franziska Vogel, Jennifer Schnitter, Christiane Scheibe, Dennis Unger, Emanuel Clemens, Martin Hahn, Roberto Priebe, Joseph Mönnich. Haben wir jemanden vergessen, so möge er nicht böse sein.
Privat