Dank an die Sponsoren

Unser Projekt wurde ermöglicht durch die finanzielle Unterstützung folgender Institutionen:

Wir danken auch allen Betrieben und Einrichtungen, die es unseren Schülern durch interessante Besichtigungen und Führungen ermöglichten, viele Informationen über Ausbildungsmöglichkeiten zu erhalten.

TOUR I: GRÜNE BERUFE

Gruppe eins ist 8:15 Uhr von der Schule zum ersten Betrieb gefahren, zur Agrargenossenschaft in Werenzhain / Trebbus. Das hat richtigen Spaß gemacht, mal etwas über den Beruf Rinderwirt zu erfahren.
Nachdem wir eine kurze Belehrung bekommen hatten, liefen wir über den Hof und dann in den Kuhstall. Dort war gerade ein Kalb geboren worden. Unser Rundgang, bei dem Herr Heyde alles anschaulich erklärte, führte uns dann in die Melkanlage zum Melkkarussell . Das war richtig interessant. Wir konnten auch bei der Klauenpflege der Kühe zusehen, erlebten, wie die Kälber gefüttert wurden und waren in der großen Lagerhalle mit verschiedenen Getreidearten.



"Schlaf, mein Kindlein, schlaf ein!"  "Und du, bunt gescheckte Kuh? Was sagst du dazu?"  
"Ruf mich an! Ruf mich an!"  "Alles einsteigen! Gratis Karussellfahrt!"  

Nach dem Rundgang gab es Bockwurst mit Senf und Ketchup und Brötchen. Nach dem Essen erhielten wir einen Überblick über Ausbildungsmöglichkeiten in der Landwirtschaft . Durch zwei kleine Filme konnten wir uns alles besser vorstellen. Das war sehr interessant.

"Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei ...!"  "Film ab!" 

Dann sind wir weiter gefahren nach Sonnewalde zur Firma Schlieper. Das war nicht so interessant, denn es gab nicht so viel anzuschauen und es wurde nicht so gut erklärt. Witzig waren die Werbespots für die John-Deere- Maschinen. Zum Schluss durften wir uns mal in einen großen Traktor reinsetzen. Das war lustig.

Nicht nur "der Fußball ist rund, wie die Welt ..."  Science Fiction? 
"Schau (Höre) dich schlau"  "Resi, ich hol dich mit dem Traktor ab ..." 

Zuletzt fuhren wir nach Lindena zur Teichwirtschaft Keil. Leider regnete es ziemlich stark, sodass wir uns die Fischteiche nicht ansehen konnten. Herr Keil informierte uns über seine Arbeit und zeigte uns verschiedene Fischarten.

"Ein Schiff wird kommen ... ."  "Fischers Fritze fischte frische Fische." 
"Der 'alte' Mann und das Meer"  "Santa Maria, Insel unter Träumen geboren ..." 

Text: Anne Gotthardt, 9b
Fotos: Frau Bahre

TOUR II

Früh versammelten sich alle Schüler im Speiseraum unserer Schule, bis die Busse um 8 Uhr abfuhren.
Meine Gruppe fuhr Richtung Finsterwalde ins Industriegebiet Massen.
Zuerst stiegen wir bei der Firma Kjellberg aus, und die Geschäftsführerin ging mit uns zu den Silos, in denen die Ausgangsstoffe für die Umhüllung der Elektroden lagern. Wir sahen auch Mischer, Öfen und Verpackungsmaschinen. Auch die Versuchsabteilung für das Schweißen besichtigten wir. (www.kjellberg.de)
Nach der Führung gingen wir in ein Cafe und machten erst einmal eine Frühstückspause.
Von dort gingen wir zum TFO, dem Kompetenzzentrum für Schweißtechnik. Ein Mitarbeiter erklärte uns die 4 Schweißarten, z. B. Elektrodenschweißen und Schweißen mit dem Schweißbrenner. (www.eepl.de)
Unsere letzte Station war die SIAG, wo wir in den Hallen riesige Stahlrollen sahen, die für die Herstellung der Windkraftanlagen benötigt werden. (www.siag.de)

Kevin Forbriger, 7a

Fotos: M. Steinfurth

AUSWERTUNG

 

TOUR III: Medizin/Soziales

Besuch beim DRK

Am 18. November 2010 waren wir in Finsterwalde beim Deutschen Roten Kreuz. Herr Reich hat uns sehr viele interessante Dinge über das DRK erzählt, z. B. auch über die Sozialarbeit des DRK. Es betreibt an vielen Orten Kleiderkammern; und im mobilen sozialen Hilfsdienst werden ältere Menschen beim Einkaufen, im Haushalt oder bei Arztbesuchen unterstützt.

Wir haben dort sehr viel gezeigt bekommen. Das war einerseits toll, aber für mich nicht immer so gut, weil ich kein Blut sehen kann und es mir dann nicht so gut geht.

Anschließend zeigte uns ein anderer Mitarbeiter sehr ausführlich den Krankenwagen. Da kam plötzlich ein Einsatz rein, und er musste los.

Innerhalb von 90 Sekunden müssen sie eine Nummer drücken ( abhängig von der Krankenwagen- Nummer ). Innerhalb von 9 Minuten müssen sie dann an der Unfallstelle sein. Als der eine Krankenwagen rausgefahren ist, kam ein anderer gerade vom Einsatz zurück. Die Sanitäter haben den Krankenwagen gesäubert , und als sie fertig waren, kam auch schon wieder der nächste Unfall rein.

Insgesamt war der Tag sehr interessant. Wir haben sehr viel erlebt und hatten auch alle sehr viel Spaß trotz des Regens.

Text: Mary-Ann Hauchwitz, 8a

Im Kreiskrankenhaus Finsterwalde ...

... erwartete uns bereits die Fortbildungsbeauftragte, Frau Daniela Bock. Sie hatte alles sehr gut vorbereitet,führte uns durch die verschiedenen Abteilungen, zeigte uns praktische Anwendungen und beantwortete unsere Fragen sehr verständlich, indem sie uns auch die medizinischen Fachbegriffe erklärte."

AUSWERTUNG

Fotos: Sören Zaack

TOUR IV

Besuch auf dem Polizeirevier Herzberg/Elster

Am 18. November 2010 besuchten die Schüler der Klassen 7 bis 10 verschiedene Betriebe in Herzberg/Elster. Wir wurden in 4 große Gruppen unterteilt.

Ich durfte mit den jeweiligen Schülern die Elsterwerkstätten, Tyroller, das Polizeirevier und die Landgaststätte in Gräfendorf besichtigen. Besonders gut gefiel es mir auf dem Polizeirevier. Wir wurden von einer Polizistin empfangen und warteten dann auf Herrn Teske, der uns nun zum Beantworten unserer Fragen zur Verfügung stand. Er erklärte uns, welche Voraussetzungen man erfüllen muss, um Polizist/in zu werden. Zum Beispiel darf man keine 4 als Durchschnitt auf dem Zeugnis haben, aber eine gute 3 ist in Ordnung. Man sollte auch keine körperliche Behinderung haben, nicht einmal eine Brille ab der Sehstärke von 0,5 darf getragen werden, auch keine Kontaktlinsen. Die Polizisten, die schon lange im Amt sind, dürfen das allerdings.

Ich war darüber erstaunt, dass der Einstellungstest 3 Tage dauert. Und zwar müssen die Bewerber z.B. ein Diktat schreiben und werden auf Stressbelastbarkeit, Mathekenntnisse und Sportarten getestet. Die Ausbildungsdauer beträgt 2,5 bis 3 Jahre.

Nachdem wir alle unsere Fragen losgeworden sind, zeigte uns Herr Teske die Zelle, wo die Täter bis zu einem Tag festgehalten werden dürfen. Diese sah nicht so aus, wie man sie sich so typisch vorstellt, sondern eher wie eine Sauna: fast bis oben gefliest mit harten Holzbänken, die von unten beheizt werden und zum Schlafen dienen. Interessant war, dass in den 3 Zellen, einer Toilette mit Dusche und dem ziemlich kleinen Waschraum, vom Geld her, ein Einfamilienhaus verbaut wurde. Das war deshalb so teuer, weil überall hochwertige Fließen, Fußbodenheizung und an den Fenstern dickes Sicherheitsglas angebracht wurde. Wir sahen auch richtige Hand- und Fußfesseln.

Leider war die Zeit dann schon vorbei, und wir mussten wieder zum Bus gehen. Also, ich fand es richtig genial dort, aber ein Beruf wäre das nicht wirklich für mich, denn so mutig bin ich leider nicht.

Text: Rebekka Stoy, 10 b

Wir waren beim Metallbau Hilse

Um 8:30 Uhr ging unsere Fahrt los nach Herzberg.
Als wir in der Firma Metallbau Hilse waren, machte gerade ein Kamerateam vom RBB Brandenburg Aufnahmen. Der Beitrag wird am Montag, dem 22.11.2010, abends um 20:15 Uhr gebracht in der Sendung „WAS!“. Vielleicht sind wir da auch zu sehen.
Einige Schüler interessierten sich für die Lackierarbeiten, aber auch einige für den Metallbau.
Ich persönlich habe mich nicht so dafür interessiert, allerdings war ich auch überrascht, wie einige einzelne Metalle hergestellt werden. Es war sehr gut, einmal zu erfahren, wie viel man zum Beispiel als Lehrling verdient und auch welche schulischen Leistungen man braucht, um diesen Job auszuüben.
Am besten fand ich eigentlich, dass die Leistungen nicht immer eine Rolle spielen, sondern dass es auch Arbeitsplätze für behinderte Menschen dort gibt.
Meiner Meinung nach war der Tag sehr interessant, denn man hat vieles über die einzelnen Berufe erfahren. Ich könnte mir nur nicht vorstellen, in solch einem Betrieb zu arbeiten. Am meisten hat es eigentlich die Jungs interessiert.

Text: Samantha Schleicher, 9a

Auswertung