Jule in der Villa Kunterbunt
Bekanntlich ist das Praktikum dafür gedacht, etwas gründlicher über berufliche Pläne nachzudenken.
Ob Jule für die spätere Zukunft bereits einen Kindergartenplatz reservieren ließ, weiß ich nicht. Aber auf alle Fälle ist ihr sicher klar geworden, dass die Arbeit mit den kleinen Kindern viel Verantwortung verlangt und auch recht anstrengend sein kann. In ihrer Gruppe waren die ältesten ungefähr 2 ½ Jahre alt. Für Jules Betreuung war Frau Lilienthal zuständig. Sie informierte mich ausführlich über Jules Aufgaben und zeigte mir die sehr schön eingerichteten Räume, in denen es viele Möglichkeiten zur Beschäftigung gibt. Da müsste sich eigentlich jedes Kind wohlfühlen.
|
|
|
Ich konnte sogar die ersten künstlerischen Versuche bestaunen. Im Freigelände erwartete mich eine weitere Überraschung. Um das Immunsystem der Kleinen zu stärken, gibt es ein Wasserbecken für Kneipp-Anwendungen.
Nicht nur Jule hatte sich den Schönborner Kindergarten für ihr Praktikum ausgesucht. Auch aus dem OSZ Finsterwalde gab es Verstärkung für das Kindergarten-Team.
Text und Fotos: G. Bahre
Schülermeinungen zum Praktikum:
|
Mein Praktikum im Krankenhaus in Herzberg begann ich am 2.Mai 2011 voller guter Erwartungen. Ich möchte nämlich beruflich mal im Bereich der Gesundheits- und Krankenpflege tätig werden. Doch so richtig wurden meine Vorstellungen nicht erfüllt. Ich war die ganzen zwei Wochen mit Säuberungs- und Aufräumarbeiten beschäftigt. Direkt mit den Patienten hatte ich nichts zu tun. Trotzdem hat mich das Praktikum in meinem Berufswunsch bestärkt. Ich arbeitete auf der Chirurgie und erkannte, dass ich später lieber auf der Kinderstation oder der Gynäkologie arbeiten würde. (anonym) |
|
Ich war in den zwei Wochen in der Kita „Pusteblume“ in Ahlsdorf. Ich hatte mir diese Einrichtung ausgesucht, weil ich Erzieherin werden möchte. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht. Ich habe die Kinder betreut, mit ihnen gespielt, gebastelt und ihnen Geschichten vorgelesen. Mit den Betreuern und den Kindern habe ich mich super verstanden. Mir war nie langweilig. Ich wäre gern noch länger dort geblieben. (anonym) |
|
Mein Praktikum begann am 2. Mai in der Häuslichen Krankenpflege Rössler und Spindler in Schönewalde und Stolzenhain. Ich hatte mich dafür entschieden, weil ich eigentlich beruflich so etwas machen wollte. Aber nun denke ich, dass es zu schwer für mich ist. Man muss Menschen heben und diese auch pflegen. Und das ist nicht immer einfach, denn man muss auch etwas stämmigere Menschen heben. Viele Leute denken, dass man einfach nur Tabletten und Spritzen gibt. Aber es kommt noch die Pflege dazu: den Patienten waschen, ihn anziehen, das Essen reichen und so weiter. Dabei muss man den Patienten mit Respekt behandeln und auf sein Wohlbefinden achten. Die Arbeit hat mir sehr viel Spaß gemacht. Ich würde gern wieder ein Praktikum dort absolvieren. Für längere Zeit könnte ich es aber gesundheitlich nicht schaffen. (Sarah) |
|
Mein Praktikum habe ich bei Rossmann in Herzberg absolviert. Ich möchte später beruflich in Richtung Einzelhandel gehen, und deshalb habe ich mir diesen Betrieb ausgesucht. Das Praktikum hat mir sehr viel Spaß gemacht. Die Mitarbeiter waren sehr freundlich, und es wurde nie langweilig. Am meisten Spaß machte es mir, die Waren zusammenzustellen und einzusortieren. Nicht so toll war hingegen das Putzen der Regale und das Kontrollieren der Waren nach dem Mindesthaltbarkeitsdatum. Aber ich denke, jeder Beruf hat seine positiven und seine negativen Seiten. Am Anfang war es sehr ungewohnt, 8 Stunden am Stück zu stehen und zu laufen. Aber das ist Gewöhnungssache. In diesem Beruf hat man gute Aufstiegsmöglichkeiten, und fast jeder Auszubildende wird übernommen. Ich kann jedem Schüler empfehlen, dort einmal Praktikum zu absolvieren. (Jennifer) |
|
Während des Schülerpraktikums war ich bei Netto Schwarz. „Nur echt mit dem Scottie“ und „Scottie is(s)t gut“ sind die Slogans. Das Praktikum hat mir persönlich gezeigt, dass es mir mehr liegt, praktisch zu arbeiten als in der Schule zu sitzen und zu lernen. In der Verkaufseinrichtung war es sehr cool und lustig. Ich wählte diesen Praktikumsplatz, weil ich einfach mal sehen wollte, wie das Arbeiten als Einzelhandelskaufmann ist. Ich war größtenteils mit dem Auspacken von Waren beschäftigt. Auch das Reinigen des Getränke- und Warenlagers stand auf meinem Plan. Außerdem musste der Zeitungsstand regelmäßig nachgefüllt werden. Wenn Kunden eine Frage hatten, konnte ich sie beraten. Am stressigsten war die Inventur, wenn man jede Ware nach Bestand zählen musste. Ich fand das Praktikum sehr gelungen. Nur der zeitige Arbeitsbeginn um 6 Uhr und die schriftlichen Aufgaben für die Schule gefielen mir nicht so besonders. (Kevin) |




