Die Berufswünsche kennen die meisten von uns schon. Aber wie bekomme ich meinen Ausbildungsplatz?
Wir suchten nach Hilfe, um dazuzulernen - und unsere Lehrerinnen fanden ein interessantes Angebot zu einer praxisorientierten Seminarwoche zum Thema Bewerbungstraining in Blossin. Dieses Angebot wird gefördert von

Nach dem Check-In-Termin am 18.11.2011 in Schlieben mit einem unserer zukünftigen Trainer aus dem Jugendbildungszentrum Blossin bereiteten wir unsere Unterlagen für das anstehende Bewerbungstraining vor, recherchierten Daten und die Vorfreude bei allen Beteiligten stieg.
Dann war es auch schon so weit und wir fuhren, unterstützt von einem Elternteil (Herrn Schmidt), vom 28.11. bis 02.12.2011 zum Seminar "Zukunft, Lebensorientierung und Bewerbung".
Vier Trainer arbeiteten dort mit uns in kleinen Gruppen. Nach dem Erstellen eines Lebenslaufes und dem dazugehörigen Bewerbungsschreiben kam das Schwierigste: Wir übten für den Bewerbungstest und das –gespräch.

Am Mittwoch fand dann ein Assessment Center statt – die zu absolvierenden Eignungstests und Teamübungen waren ziemlich schwer.
Mit Herzklopfen und recht aufgeregt mussten die Schülerinnen und Schüler am Donnerstag dann ein Vorstellungsgespräch absolvieren. Alle hatten sich dafür entsprechend schick gekleidet und sehr individuelle Erfahrungen gemacht.
Nach den täglichen Seminaren waren wir froh, dass wir uns an den Abenden sportlich betätigen konnten und die Disco am Donnerstag entwickelte sich zu einem gelungenen Abschluss.
Die Suche nach einem geeigneten Praktikums- bzw. Ausbildungsplatz können wir nun zielorientierter, mit einem realistischen Selbstbild und den notwendigen Fähigkeiten und Fertigkeiten angehen.
Unser besonderer Dank gilt allen Beteiligten dieses Projektes.

Die Schüler der Klassen 9a und 9b

Wir beginnen mit dem Vergnügen.
In der Turnhalle

„Als wir am Montag in Blossin ankamen, erfuhren wir, dass wir am Abend die Halle nutzen dürfen. Natürlich haben sich alle gefreut, und wir hatten viel Spaß. Die Jungen spielten Fußball und die Mädchen Volleyball. Die Jungen spielten aber auch bei den Mädchen mit. Wir konnten einfach alle was zusammen machen. Ich würde mir wünschen, dass wir so etwas wiederholen könnten.“
(Jenny)
 
„Also, ab in die Klamotten und dann in die Halle. Wir hatten alle einen Riesenspaß. Wir spielten einfach nach Laune Volleyball, schossen viele Fotos und unterhielten uns. Später sind wir ganz erschöpft aufs Zimmer gegangen. Ich fand den Abend sehr toll und es hat viel Spaß gemacht!“
(Sophie)
 
„Der Abend war toll, wir hatten aber nur Tore, die mit Kästen begrenzt wurden. Da unsere Schiedsrichter (das waren Mitschüler von uns) oft nicht aufgepasst haben, war es manchmal ein hartes und unfaires Spiel.“
(Phillip und Armin)
 
„In der Turnhalle haben wir „WM-Fußball“ gespielt. Da gibt es nur ein Tor und keine Mannschaften. Ungefähr 20 Leute haben mitgemacht. Wenn jemand ein Tor schießt, ist er eine Runde weiter und spielt erstmal nicht mehr mit. Wer kein Tor schießt, scheidet aus. Brandon und Phillip waren in der letzten Runde dabei. Leider war die Zeit zu knapp, um einen Sieger zu ermitteln.“
(anonym)
 
 

Freizeit

„Die Freizeit war ein bisschen knapp. Die meiste Zeit waren wir in anderen Zimmern. Viele waren im Fernsehraum. Das Bild war nicht so gut, aber man konnte es relativ gut erkennen.“
(anonym)
 
„Der Fernsehraum war meist gut besucht. Egal, um welche Uhrzeit, es waren fast immer Schüler aus beiden Klassen dort. Wenn man mal Langeweile hatte, wurde man durch den Fernseher abgelenkt. Auch wenn es gerauscht hat oder kurz das Bild weg war, hat der Fernseher seinen Zweck erfüllt.“
(Tom, Julian und Cedric)
 
„Obwohl die Freizeit etwas knapp war, war es in Ordnung. Man konnte sich auch Getränke kaufen. Das Essen hat manchmal geschmeckt und manchmal nicht. Wir haben in der Freizeit viel geredet.“
(anonym)
 
„Manche Jungen haben DS gespielt, Filme angesehen, Flaschen drehen gespielt oder einfach nur geplaudert. Manche Jungen spielten auch Fußball gegen Schüler aus anderen Schulen.“
(anonym)
 
„Um 17.30 Uhr gab es Essen, und dann hatten wir bis 22 Uhr Freizeit. Dann durften wir noch 1 Stunde auf die anderen Zimmer. Das war die lustigste Zeit und wir haben viel gelacht und geredet. Am Donnerstag war dann die Disco, die richtig geil war. Zum Schluss tanzten die Jungen mit freiem Oberkörper, was bei manchem ein richtig toller Anblick war.“
(anonym)
 

Und nun kommt die Arbeit! Deshalb sind wir schließlich nach Blossin gefahren!

„Es gab einen Test, der relativ schwer war. Es gab viel zum Ankreuzen; wir mussten aber auch selber schreiben. Die Handys mussten vor dem Test abgegeben werden.
Als wir in der Mitte des Tests waren, ließ ein Trainer absichtlich die Klappe vom Klavier fallen. Das war sehr laut und alle erschraken. Dann sollten sich alle wieder neu konzentrieren. Insgesamt bestand der Test aus drei Teilen. Es war auch ein praktischer Teil dabei, der draußen durchgeführt wurde.“
(anonym)
 
„Beim Eignungstest waren alle sehr aufgeregt. Drei Schüler wurden immer gemeinsam aufgerufen. Man musste sich vorstellen und sagen, warum man sich für diese Stelle bewirbt. Dann musste man sich hinsetzen und durfte nichts sagen. Bei Regelverstößen wurde man sofort disqualifiziert. Am schwierigsten fand ich das Schreiben des Aufsatzes, für den wir 20 Minuten Zeit hatten und der mindestens 150 Wörter haben musste.“
(Felix)
 
„Zum Bewerbungsgespräch haben wir uns alle dem Anlass entsprechend angezogen. Der erste Eindruck ist nämlich ganz wichtig, wenn man sich vorstellt. Die Sachen hatten wir extra von zu Hause mitgebracht. Die Jungen hatten Hemden an und dazu Krawatten. Manche trugen sogar einen Anzug. Die meisten hatten dunkle Jeans angezogen. Die Mädchen hatten Blusen und dunkle Jeans oder Röcke an.
(anonym)
 
„Das erste Seminar begann immer um 9 Uhr und endete um 12Uhr. Danach gab es Mittagessen. Von 14 bis 17 Uhr ging es weiter mit der Vermittlung von Wissen und mit Tests und Gesprächen.“
(anonym)